Ein wachsender Teil der EU-Staaten sieht in der Kernkraft eine Möglichkeit, die eigenen Klimaziele zu erreichen und zugleich sowohl effizient als auch kostengünstig Strom zu beziehen. Auch die EU-Kommission unterstützt den Ausbau der Kernkraft-Infrastruktur in Europa mit üppigen Fördergeldern.
Anfang der Woche wurde bekannt, dass Brüssel milliardenschwere Unterstützungen der polnischen Regierung für den Bau des ersten polnischen Atomkraftwerks genehmigt hat. Dies bestätigte eine Sprecherin der Kommission. Bereits in diesem Monat sollen die ersten Zahlungen fließen. Das Gesamtvolumen des Projekts wird auf rund 42 Milliarden Euro geschätzt.
Wie hoch ein möglicher EU-Anteil ausfallen könnte, ist derzeit noch unklar. Fest steht jedoch: Die polnische Regierung plant, etwa 30 Prozent der Investitionskosten über den staatlichen Betreiber PEJ einzubringen und zusätzlich Garantien für die Fremdfinanzierung zu übernehmen. Der Baustart des Reaktorkomplexes ist für 2026 vorgesehen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











