Pro-Hamas-Demo in Berlin: Linkes Happening mit Propaganda und Gewalt

vor etwa 1 Jahr

Pro-Hamas-Demo in Berlin: Linkes Happening mit Propaganda und Gewalt
Bildquelle: Tichys Einblick

Am Potsdamer Platz hat die Berliner Polizei gegen Abend eine Sperre errichtet und ist mit hohem Personaleinsatz am Ort. Ständig laufen Beamte den sich stauenden Zug ab, wohl nicht ohne Grund. Am S-Bahnhof Potsdamer Platz stehen einige Beamten Rücken an Rücken, um auch diesen neuralgischen Punkt im Blick zu behalten. Am Samstag fand in der Art eines großen Happenings eine gemeinsame Demonstration von Unterstützern der Regierungen im Gazastreifen (Hamas) und der Islamischen Republik Iran statt, zu der angeblich Tausende kamen, teils laut Angaben der Polizei auch aus dem Ausland.

Ein angemieteter LKW fährt voraus, begleitet von mächtigen, militärisch klingenden Trommeln und den obligatorischen skandierten Parolen: „Free, free, free Palestine“ oder auch „Palestina will be free / You will see“ usw. Später kommen Gruppen mit Transparenten, und auch die musikalische Untermalung darf nicht fehlen. Ein Demonstrationszug wie andere auch, könnte man meinen. Auch die Antifa (mit ihren Sturmmasken) und andere dem Aussehen nach eher Linke marschieren hier bei ausreichend Hitze mit, manchmal eine Kufiyah dekorativ um Kopf oder Hutkrempe geschlungen. Es herrscht eine Aura der selbstgewissen Selbst-Gerechtigkeit. Man wähnt sich auf der richtigen Seite. Transparente mahnen die Deutschen, nicht schon wieder auf der Seite der Täter zu stehen. Und auch einige nicht-binäre Personen scheinen dabei zu sein – „Queers for Palestine“, dieser Slogan ist in Berlin wie andernorts noch sehr lebendig.

Was die Demonstranten aber eigentlich fordern (auch wenn viele es vielleicht nicht so recht bemerken), ist die Rearabisierung ganz Palästinas. „Falastin arabiyya“ ist zu hören – Palästina ist arabisch, da scheint kein Platz für Juden, jedenfalls ist keine Rede davon. Nirgends gibt es ein Zeichen von einer angestrebten Zweistaatenlösung. Die hier versammelten Massen fühlen sich durch den angehenden Konflikt, der aus dem terroristischen Angriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 folgte, in einer lange gepflegten Haltung bestärkt.

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