Mit Blick auf die Landtagswahlen im Jahr 2026 hat der Präsident des Maschinen- und Anlagenbauverbands VDMA, Bertram Kawlath, die hohen Umfragewerte der AfD mit Sorge zur Kenntnis genommen. In einem Interview mit der Welt am Sonntag äußerte er die Sorge, dass Wahlerfolge der Partei weitreichende Folgen für Deutschlands internationale Einbindung und wirtschaftliche Stabilität haben könnten.
Kawlath verwies insbesondere auf zentrale Forderungen der AfD in der Wirtschafts- und Außenpolitik. „Das Wirtschaftsprogramm dieser Partei sieht vor, die EU zu verlassen, den Euro abzuschaffen und dazu auch die Nato zu verlassen. Das aber ist ein Angriff auf die Sicherheit und den Wohlstand unseres Landes.“ Nach seiner Einschätzung würden solche Schritte grundlegende Pfeiler der deutschen Wirtschafts- und Sicherheitsarchitektur infrage stellen.
„Ein Nato-Austritt öffne Tür und Tor für die Zerstörungswut böswilliger Staaten“, so Kawlath weiter. Auch wirtschaftlich sieht Kawlath erhebliche Risiken, sollte Deutschland die europäische Integration verlassen. „Wenn wir die EU und den Euro verlassen, zerstören wir unser Auslandsgeschäft. Das deutsche Wirtschaftsmodell gründet aber auf Exporten.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











