Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich nach der Siegesparade in Moskau anlässlich des Endes des Zweiten Weltkriegs zu dem Krieg seines Landes gegen die Ukraine geäußert. Er glaubt, „dass sich die Angelegenheit dem Ende zuneigt“. Als möglichen Vermittler der Europäischen Union in dem Krieg sieht Putin den deutschen Ex-Kanzler Gerhard Schröder. „Von allen europäischen Politikern würde ich Gespräche mit Schröder bevorzugen“, so Putin. Bisher hat sich Schröder noch nicht öffentlich zu der Aussage Putins geäußert.
Putin und Schröder sind gut befreundet. So lud Schröder Putin zu seinem 60. Geburtstag nach Hannover ein. Seinen 70. Geburtstag feierte Schröder in Sankt Petersburg – mit Putin als Gast. Auch beruflich machte Schröder aufgrund seines guten Drahts zu Putin Karriere. Kurz nach seinem Ausscheiden als Bundeskanzler wurde er Vorsitzender des Aktionärsausschusses der Nord Stream AG. Von Ende September 2017 bis zum 20. Mai 2022 war Schröder auf Vorschlag der russischen Regierung Chef des Aufsichtsrats des Energiekonzerns Rosneft. Sein Engagement endete nur, weil die EU drohte, ihn andernfalls auf die Sanktionsliste zu setzen.
Putin berichtete zudem davon, dass der slowakische Präsident Robert Fico ihm gesagt habe, dass Selenskyj bereit wäre, sich mit ihm persönlich zu treffen. „Wer sich mit mir treffen will, muss nach Moskau kommen“, so Putin, der aber auch gleich eine Ausnahme für Selenskyj machen würde. Er ist bereit, sich mit Selenskyj in einem Drittland zu treffen, „aber nur, wenn zuvor eine langfristige Friedensvereinbarung getroffen wurde.“ Unklar ist, was Putin genau unter einer langfristigen Friedensvereinbarung versteht.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











