Der frühere russische Staatspräsident Dmitri Medwedjew hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem auf Telegram veröffentlichten Beitrag mit dem Tod gedroht. Der Text ist gespickt mit Beleidigungen und bezieht sich auf Selenskyjs Weihnachtsansprache.
Medwedjew, derzeit Vizechef des russischen Sicherheitsrates, behauptete, Selenskyj habe in dieser Ansprache „einem Menschen“ den Tod gewünscht und damit nicht nur eine Einzelperson, sondern Russland insgesamt gemeint. In seinem Beitrag schrieb Medwedjew: „Allen ist klar, dass er den Tod nicht nur ‚eines Menschen‘ wünscht, sondern unser aller und unseres Landes. Und er wünscht es nicht nur, er hat auch massive Angriffe befohlen.“ Weiter erklärte er: „Ich werde hier nicht über seinen gewaltsamen Tod schreiben, obwohl gerade jetzt der Sensenmann dem Schuft oft im Nacken sitzt.“
Darüber hinaus äußerte Medwedjew die perverse Vorstellung, Selenskyjs Leichnam könne nach dessen Tod „zu wissenschaftlichen Zwecken“ ausgestellt werden. Als Ort nannte er die Kunstkammer in St. Petersburg, ein historisches Raritätenkabinett aus dem 18. Jahrhundert, das auf Zar Peter I. zurückgeht und naturwissenschaftliche Sammlungen beherbergt.
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