„Rahmen gesprengt“: MDR-Reporter wirft Apollo News unangemessenes Verhalten auf Widersetzen-Pressekonferenz vor

vor etwa 2 Stunden

„Rahmen gesprengt“: MDR-Reporter wirft Apollo News unangemessenes Verhalten auf Widersetzen-Pressekonferenz vor
Bildquelle: Apollo News

Bei der Pressekonferenz von Widersetzen seien Reporter von Apollo News durch unangemessenes Verhalten aufgefallen. Das erklärte der MDR-Reporter Levin Schwarzkopf in der Sendung MDR aktuell live am Montag. In dem Format diskutierte der MDR-Journalist gemeinsam mit seinem Reporter-Kollegen beim MDR, Axel Hemmerling, und dem Moderator Sven Kochale über die Ereignisse des Wochenendes in Erfurt, bei denen zwei Apollo News-Reporter von linksradikalen Demonstranten verfolgt und mit Tritten gegen Körper und Kopf attackiert worden waren.

Bei einer Pressekonferenz am Sonntag hatte Apollo News um ein Statement der Widersetzen-Pressesprecher zu dieser Gewalteskalation gebeten – dieses wurde mit dem Kommentar „Fragen von Apollo News nehmen wir nicht entgegen“ zunächst abgelehnt. Als Journalisten vom Deutschlandfunk und vom Bayerischen Rundfunk die Frage stellvertretend stellten, rechtfertigten die Aktivisten den Angriff mit den Worten „Faschist*innen mit einem Presseausweis sind immer noch Faschist*innen“ (mehr dazu hier).

Die MDR-Journalisten erklärten in der Diskussionsrunde nun, dass die Ablehnung der Frage durch Widersetzen irritierend gewesen sei, ebenso wie die Weigerung, die Gewalt gegen die Apollo News-Reporter zu verurteilen. Jedoch sehen die Reporter einen Teil der Verantwortung für die angespannte Stimmung bei der Pressekonferenz auch in dem angeblich unangemessenen Auftreten der Apollo News-Journalisten.

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