Wegen Merz-kritischer Graffiti durchsuchte die Polizei im April die Wohnung einer minderjährigen lokalen Juso-Vorsitzenden in NRW. Der Beschluss des Amtsgerichts Arnsberg (Sauerland) erwies sich im Nachhinein als rechtswidrig. Jetzt wird die Sache zum Politikum: Direktorin des für den Durchsuchungsbeschluss zuständigen Amtsgerichts ist Charlotte Merz, Ehefrau des Graffiti-geschädigten Kanzlers Friedrich Merz (CDU)!
In Menden im Sauerland wurde die Wohnung einer 18-jährigen Jungsozialistin zu Unrecht durchsucht. WDR-Recherchen zeigen: Es gab keinen stichhaltigen Verdacht. Der rechtswidrige Beschluss kam vom Amtsgericht Arnsberg. Pikant: Die Direktorin ist die Ehefrau des Bundeskanzlers, Charlotte Merz.
Es ist der 1. April, gegen 6 Uhr morgens, und es ist kein Aprilscherz: Fünf Polizeibeamte klingeln an der Wohnungstür der Familie Kruschinski in Menden im Märkischen Kreis. Mirko Kruschinski, SPD-Vorsitzender im Ort, öffnet die Tür und ist geschockt: „Auf einmal stehen da fünf Leute in Schusswesten, mit schweren Pistolen.“
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











