Mehr als ein halbes Jahr nach dem Brandanschlag auf die Stromversorgung im Berliner Südosten sind Polizei und Staatsanwaltschaft mit einer groß angelegten Razzia gegen die mutmaßlichen Täter vorgegangen.
Im Auftrag der Generalstaatsanwaltschaft Berlin durchsuchten seit den frühen Morgenstunden rund 500 Einsatzkräfte insgesamt 17 Objekte in Berlin, Brandenburg, Hamburg und Nordrhein-Westfalen. Das teilte die Polizei mit. Die Ermittlungen richten sich nach Behördenangaben „u. a. wegen des Verdachts der verfassungsfeindlichen Sabotage, der Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie der Brandstiftung“.
Nach Informationen des Tagesspiegels richten sich die Durchsuchungen gegen Beschuldigte aus dem linksextremistischen Spektrum. Die Zeitung berichtet unter Berufung auf Sicherheitskreise von insgesamt vier Beschuldigten sowie 19 Durchsuchungsbeschlüssen für 17 Objekte, 14 davon in Berlin. Durchsucht werde auch in Brandenburg, Hamburg und Düsseldorf.
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