„RespektPommes“ – so heißt eine neue Kampagne, mit der aktuell in 83 deutschen Schwimmbädern zur Einhaltung der „Frittikette“ aufgerufen wird. Mit schlechten Wortspielen werden Schwimmbadbesucher also dazu aufgefordert, sich an Regeln für ein respektvolles Miteinander zu halten. Mit der Aktion will man offenbar den Massenschlägereien und den vielen Fällen der sexuellen Belästigung vorbeugen, die es in den letzten Jahren in Freibädern gab.
Wie Tichys Einblick zuerst berichtete, heißt es auf der Website der Kampagne: „Wir finden, Respekt ist wie eine gute Portion Pommes: goldrichtig, herzerwärmend und für alle da“. Man dulde „keine Beleidigungen. Keine Belästigung. Keine Gewalt“ – freilich ohne zu thematisieren, dass diese in den vergangenen Saisons hauptsächlich von jungen Migranten ausging (Apollo News berichtete). Begleitet durch eine Pommes in Paragrafen-Form verkündet man stolz: „Deshalb haben wir goldene Regeln des Respekts entwickelt.“
In der „Fritikette“ wird dazu aufgefordert, Belästigung die Schranke vorzuschieben. „Versalz anderen nicht die Stimmung“, heißt es. Oder: „Gierige Blicke sind nur bei Pommes ok“. Und: „Mach deine Family nicht salty: Verhalte dich so, dass deine Eltern stolz auf dich sind“. Begleitet wird das mit einem wütenden Gesicht aus Pommes. Und für den, der noch mehr „Respekt“ zeigen will, gibt es sogar eine passende Badehose.
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