Als es um Migration geht, sagt der rheinland-pfälzische CDU-Spitzenkandidat Schnieder: „Messerkriminalität ist keine deutsche Kriminalität"

vor 4 Monaten

Als es um Migration geht, sagt der rheinland-pfälzische CDU-Spitzenkandidat Schnieder: „Messerkriminalität ist keine deutsche Kriminalität"
Bildquelle: NiUS

In einer TV-Debatte vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder die anhaltende Messergewalt in Deutschland als „keine deutsche Kriminalität“ bezeichnet. Wörtlich sagte Schnieder: „Messerkriminalität ist keine deutsche Kriminalität.“ Der Oppositionsführer in Mainz zielte damit auf migrationsbedingte Probleme an Schulen im Südwesten ab. Zeitgleich versuchte sein Kontrahent, der SPD-Ministerpräsident Alexander Schweitzer, zu entschärfen: „An den aller-, allermeisten Schulen läuft es wunderbar.“ Die Debatte, moderiert vom SWR in der Alten Lokhalle in Mainz, dauerte gut eine Stunde und bot Einblicke in ein Kopf-an-Kopf-Rennen vor der bevorstehenden Landtagswahl in Rheinland-Pfalz.

Schon der Einstieg ins Duell thematisierte Gewalt an Schulen. Schweitzer sah gesellschaftliche Ursachen: „Gewalt ist ein Thema der Gesellschaft insgesamt. Wenn Kinder auf Social Media Gewalt sehen, dann transportiert sich so Gewalt in die Gesellschaft.“ Schnieder konterte: „Wir haben keine Rohstoffe im Land. Unsere größten Schätze sind Kinder.“ Er berichtete von Reizgas und Messern an Schulen, ergänzte, viele Grundschüler könnten kein Deutsch und wüssten nicht, was man mit Bleistift und Schere macht, und forderte mehr Rückhalt für Lehrer: „Strafe muss auf den Fuß folgen.“

Schnieder und Schweitzer vor dem SWR-Duell.

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