„Riviera des Nahen Ostens“: Wie realistisch ist Trumps irrer Nahost-Plan?

vor mehr als 1 Jahr

„Riviera des Nahen Ostens“: Wie realistisch ist Trumps irrer Nahost-Plan?
Bildquelle: Deutschland Kurier

Über diesen spektakulären Plan spricht die Weltpolitik: US-Präsident Donald Trump möchte endlich das Leid der Menschen in Gaza beenden, beansprucht den Küstenstreifen für die USA und will dort eine „Riviera des Nahen Ostens“ schaffen. Die Palästinenser sollen vorübergehend u.a. nach Ägypten und Jordanien umgesiedelt werden. Sind Trumps Pläne einfach nur irre oder genial?

Es waren Sätze während einer Pressekonferenz mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu, bei denen sich die Weltpresse im Weißen Haus ungläubig anschaute: Dreht er jetzt völlig durch?

Trump erklärte: „Die USA werden den Gazastreifen übernehmen (‚will take over‘), und wir werden ganze Arbeit leisten (‚will do a job‘).“ Der Küstenstreifen habe das Potenzial, so wörtlich, „die Riviera des Nahen Ostens“ zu werden.

Was genau hat Trump vor?

Zunächst wollen die USA nach den Worten Trumps die Blindgänger beseitigen, die zerstörten Gebäude abreißen, den Küstenstreifen einebnen und dann eine wirtschaftliche Entwicklung anstoßen. Diese soll eine „unbegrenzte Anzahl von Arbeitsplätzen und Wohnraum für die Menschen in diesem Gebiet“ schaffen. Dabei schloss Trump auch den Einsatz von US-Truppen nicht aus. Später könnten sich dort „Menschen aus aller Welt“ in Gaza niederlassen.

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