Nachdem Robert F. Kennedy Jr. am Donnerstag offiziell zum Gesundheitsminister der USA erklärt wurde, hat er eine breite Entlassungsoffensive in den Gesundheitsbehörden gestartet. Insgesamt sollen 5.200 Mitarbeiter, die sich überwiegend noch in der Probezeit befinden, entlassen werden – 1.300 davon beim für Krankheitsprävention zuständigen Center for Disease Control and Prevention (CDC). Das entspricht etwa zehn Prozent des dort angestellten Personals.
Konkret geht es um die Mitarbeiter des Epidemic Intelligence Service (EIS), sogenannter „Krankheitsdetektive“, die dafür zuständig sind, Krankheiten zu erkennen und präventiv dagegen vorzugehen. Während die Administration unter Donald Trump durch die Massenentlassungen Bürokratie abbauen und die staatlichen Kosten senken möchte, fürchtet das CDC um seine Arbeitsfähigkeit.
Bislang sollen etwa 750 der angekündigten 1.300 Mitarbeiter schriftlich über ihre Entlassung informiert worden sein. RFK Jr. betonte nach seinem Amtseintritt, die Mitarbeiter des Gesundheitswesens müssten sich keine Sorgen um ihre Arbeitsstelle machen, „wenn Sie sich mit guter Wissenschaft beschäftigt haben“. Er habe eine allgemeine Liste, auf der das zu entlassende Personal aufgeführt werde.
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