Rüstungshersteller Renk kritisiert Merz-Politik – Verlagerung der Produktion in die USA möglich

vor 11 Monaten

Rüstungshersteller Renk kritisiert Merz-Politik – Verlagerung der Produktion in die USA möglich
Bildquelle: Tichys Einblick

Der deutsche Rüstungskonzern Renk warnt vor den Folgen des von Friedrich Merz verhängten Exportstopps für israelische Rüstungsprojekte – und denkt laut über eine Produktionsverlagerung in die USA nach. Die Entscheidung des CDU-Kanzlers, Waffenexporte nach Israel zu blockieren, hat damit erstmals spürbare wirtschaftliche und strategische Konsequenzen.

Getroffen hat es ausgerechnet einen Schlüsselbereich: die Lieferung von Getrieben für israelische Kampfpanzer. Renk-Chef Alexander Sagel erklärte gegenüber der Financial Times, dass man sich als deutsches Unternehmen verantwortlich sehe, zur Verteidigungsfähigkeit Israels beizutragen – und zwar nicht nur im Gazastreifen, sondern auch an anderen Bedrohungsachsen.

Weil Deutschland offenbar nicht mehr liefern will, zieht Renk nun konkrete Konsequenzen ins Auge: Sollte der politische Kurs nicht korrigiert werden, werde man das Geschäft verlagern – etwa in die Vereinigten Staaten. Die Umsetzung könnte zwar acht bis zehn Monate dauern, doch der Wille ist klar: „Wenn es keine Bewegung gibt, werden wir es tun“, so Sagel.

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