Der deutsche Rüstungskonzern Renk warnt vor den Folgen des von Friedrich Merz verhängten Exportstopps für israelische Rüstungsprojekte – und denkt laut über eine Produktionsverlagerung in die USA nach. Die Entscheidung des CDU-Kanzlers, Waffenexporte nach Israel zu blockieren, hat damit erstmals spürbare wirtschaftliche und strategische Konsequenzen.
Getroffen hat es ausgerechnet einen Schlüsselbereich: die Lieferung von Getrieben für israelische Kampfpanzer. Renk-Chef Alexander Sagel erklärte gegenüber der Financial Times, dass man sich als deutsches Unternehmen verantwortlich sehe, zur Verteidigungsfähigkeit Israels beizutragen – und zwar nicht nur im Gazastreifen, sondern auch an anderen Bedrohungsachsen.
Weil Deutschland offenbar nicht mehr liefern will, zieht Renk nun konkrete Konsequenzen ins Auge: Sollte der politische Kurs nicht korrigiert werden, werde man das Geschäft verlagern – etwa in die Vereinigten Staaten. Die Umsetzung könnte zwar acht bis zehn Monate dauern, doch der Wille ist klar: „Wenn es keine Bewegung gibt, werden wir es tun“, so Sagel.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











