Run – ein kritischer Film über Flucht, Grenzen und Moral

vor 9 Monaten

Run – ein kritischer Film über Flucht, Grenzen und Moral
Bildquelle: Tichys Einblick

Mit „Run“ legt Regisseur Uwe Boll einen neuen Thriller vor, der sich einem der drängendsten Themen Europas widmet: Migration, Überforderung und moralische Ambivalenz.

Der Film zeigt, was geschieht, wenn ein humanitäres Ideal auf die blanke Wirklichkeit prallt – und niemand mehr sicher ist, was richtig oder falsch ist. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe Geflüchteter, die nach einer gefährlichen Überfahrt über das Mittelmeer die italienische Küste erreicht. Das Boot verliert auf offener See die Orientierung, Panik bricht aus, und bald richten sich die Spannungen innerhalb der Gruppe gegen die Schleuser. Als sie schließlich Land erreichen, ist nichts gewonnen: Einige der Migranten versuchen zu fliehen, andere suchen Hilfe, wieder andere werden mit der Härte staatlicher Behörden konfrontiert.

Boll beschreibt das Thema mit ungeschminkter Direktheit: „“Run“ ist der einzige Film der letzten Jahre, der auch die Schattenseiten der Migration aufzeigt und in Form eines Spielfilms klarmacht, dass mittlerweile die Migration für alle Beteiligten – auch für die Migranten selbst – oftmals zur Lose-Lose-Situation geworden ist.“

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