Es ist einfach nur ein Zebrastreifen – aber leider ein falscher!
Auf der viel befahrenen Glacisstraße in der Dresdener Neustadt haben Unbekannte vor kurzem einen Zebrastreifen aufgepinselt, um Kindern einen sicheren Zugang zu einer Musikschule zu ermöglichen, wie die Berliner Zeitung berichtet. Die Stadt Dresden sieht dies allerdings als nicht hinnehmbaren Zustand an. Verantwortliche ließen prompt den Übergang sperren und Warnbalken aufstellen. Schulkinder und Anwohner müssen seitdem mehrere Hundert Meter weiterlaufen, um die Straße sicher zu überqueren.
Diese Posse scheint der Stadt aber noch nicht zu reichen. Dresden hat einen Strafantrag gegen Unbekannt gestellt. Der Vorwurf: Sachbeschädigung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. Demnach stellen eigenmächtig angebrachte Verkehrszeichen eine Ordnungswidrigkeit nach der Straßenverkehrsordnung dar. „Da die Entfernung der aufgebrachten Farbe beziehungsweise das rechtssichere temporäre Auskreuzen mittels gelber Markierungsfolie fehlschlug, musste die Sperrung des Fußgängerüberweges vorgenommen werden“, erklärte die Dresdner Verwaltung. Man hört den Amtsschimmel bis nach Berlin wiehern.
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