Die Schwaben sind vorgeprescht, nun zieht der Bundesverband nach: Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) geht per Satzungsänderung gegen AfD-Anhänger in den eigenen Reihen vor. Betroffen sind davon deutschlandweit alle Mitglieder der weltweit größten Wasserrettungsorganisation, die auf ehrenamtliches Engagement setzt und von Spenden sowie staatlicher Förderung lebt.
Zuerst trat im September beim DLRG-Landesverband Württemberg eine geänderte Satzung in Kraft. Sie zielt darauf ab, aktive Unterstützer der AfD aus der DLRG auszuschließen oder ihnen die Mitgliedschaft zu verwehren (darüber berichtete Apollo News zuerst). Dieses Vorgehen stieß auf massive Kritik.
Im Sportausschuss des Bundestags verteidigte die Präsidentin des DLRG-Bundesverbandes, Ex-SPD-Politikerin Ute Vogt, die angeblich gegen Rassismus gerichtete Satzungsverschärfung. Es gehe darum, dass die DLRG die Möglichkeit habe, zu sagen: „Ihr passt nicht zur DLRG, weil ihr unsere Werte nicht teilt.“ Nun wird klar: Ute Vogt steht nicht nur hinter der württembergischen Vorgehensweise, sondern hat diese als Vorbild für die gesamte DLRG in ganz Deutschland genommen.
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