Das Landgericht Aschaffenburg hat nun ein afghanisches Ehepaar für den Mord an einem 18-jährigen jungen Mann zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Tat, die sich im August 2024 nahe Faulbach (Landkreis Miltenberg) ereignete, sorgt für viele Diskussionen über die oft dramatischen Folgen der Zuwanderung.
Der heute 39-jährige Vater wurde wegen Mordes mit besonderer Schwere der Schuld verurteilt, eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren ist damit ausgeschlossen. Seine 32-jährige Ehefrau wurde wegen Beihilfe zum Totschlag ebenfalls zu lebenslanger Haft verurteilt, obwohl die Verteidigung eine deutlich mildere Strafe gefordert hatte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Das Opfer, ein 18-jähriger Afghane aus Niedersachsen, hatte über ein Online-Spiel Kontakt zu dem 12-jährigen Sohn des Ehepaares aufgenommen. Schließlich kam es offenbar zu einem persönlichen Treffen, für das der junge Mann eigens von Bad Münder (Landkreis Hameln-Pyrmont) nach Unterfranken reiste. Doch was zunächst nach einem harmlosen Besuch klang, endete tödlich.
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