Für gewöhnlich beginnen Regierungspolitiker immer erst zum Schluss, die Dinge schönzureden, an die „Zuversicht“ und positives Denken zu appellieren. Friedrich Merz (CDU) beginnt damit gleich am Anfang seiner Regierungszeit.
Als die Konjunktur unter der Ampel-Regierung so gar nicht anspringen wollte, begann der frühere Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) über „Standortpatriotismus“ zu sprechen, den die Unternehmen zeigen sollten, um aus ideellen statt wirtschaftlichen Gründen in Deutschland zu investieren.
Die Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz auf dem Mittelstandstag in Köln ist deshalb durchaus bemerkenswert, weil sie einen so großen Teil der etwa vierzigminütigen Ansprache auf eher wolkiges Mutmachen und Gesundbeten verwendete. „Ich bekomme aus dem Ausland Anrufe, Briefe, Besuche von bekannten Persönlichkeiten aus dem amerikanischen Bereich, aus dem arabischen Bereich, aus vielen anderen Teilen der Welt. Die sagen, wir wollen in Deutschland investieren.“
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