Am Donnerstag sind mehr als 150 Migranten nach Deutschland eingereist – darunter überwiegend Familien aus Krisenregionen wie dem Sudan. Die Umsiedlung erfolgt im Rahmen eines EU-Resettlement-Programms. Die Maschine aus der ägyptischen Hauptstadt Kairo landete am Mittag auf dem Flughafen Hannover. Das berichtet Nius.
Laut dem Bundesinnenministerium befanden sich an Bord „141 besonders schutzbedürftige Flüchtlinge, überwiegend aus dem Sudan. Dabei handelt es sich vor allem um Familien (58 Prozent) und alleinerziehende Mütter mit Kindern (39 Prozent). 56 Prozent der eingereisten Personen sind weiblich, 44 Prozent männlich. 55 Prozent der eingereisten Personen sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (77 Personen).“
Diese Umsiedlung ist Teil eines EU-Resettlement-Programms, das zwischen dem UNHCR und der Bundesregierung vereinbart wurde. Für die Jahre 2024 und 2025 wurde ein Kontingent von insgesamt 13.100 Flüchtlingen festgelegt, wie das BAMF mitteilt. Davon sind 6.540 für 2024 und 6.560 für 2025 vorgesehen. Die operative Umsetzung liegt beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Nach ihrer Ankunft werden die Migranten zunächst in einer Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht. Von dort aus erfolgt die Verteilung auf die Bundesländer, wo eine langfristige Unterbringung und Integration organisiert wird.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











