„Schutzversprechen gilt“: Merz zieht sein Migrationsversprechen offiziell zurück

vor etwa 1 Jahr

„Schutzversprechen gilt“: Merz zieht sein Migrationsversprechen offiziell zurück
Bildquelle: NiUS

Es war DAS Versprechen im Bundestagswahlkampf, eine rote Linie, die CDU-Chef Friedrich Merz persönlich zog: Illegale Migranten sollten an der deutschen Grenze „ausnahmslos zurückgewiesen“ werden – und zwar „auch Personen mit Schutzanspruch“. Jetzt ist davon nichts mehr übrig. Merz kassierte seine Ankündigung am Dienstagabend endgültig.

Mal eben nebenbei auf X ...

Am 23. Januar 2025, nur einen Tag nach dem entsetzlichen Messer-Attentat von Aschaffenburg, verübt von einem ausreisepflichtigen Afghanen, veröffentlichte die CDU ein Positionspapier. Darin hieß es ebenso vollmundig wie unmissverständlich: „Der illegalen Einreise nach Deutschland muss ein Riegel vorgeschoben werden. Die Staatsgrenzen zu allen Nachbarländern müssen dauerhaft kontrolliert, Versuche der illegalen Einreise ausnahmslos zurückgewiesen werden. Wer nicht über gültige Einreisedokumente verfügt, hat in Deutschland Einreiseverbot. Und: „Das gilt auch für Personen mit Schutzanspruch“. In einem Statement vor laufenden Kameras hatte Merz zuvor ebenfalls den knallharten Migrantionskritiker gegeben, der im Falle einer Kanzlerschaft alles – wirklich alles! – ändern und hart durchgreifen würde.

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