Am Donnerstag fliegen erneut 52 Afghanen im Rahmen des Bundesaufnahmeprogramms von Pakistan nach Deutschland, wie dpa berichtet. Laut der Nachrichtenagentur soll eine Gruppe in Berlin landen und die andere in Hannover. Noch halten sich in Pakistan rund 1.900 Afghanen auf, die eine Aufnahmezusage haben und über verschiedene Programme nach Deutschland kommen könnten. Seit dem Regierungswechsel sind nur Afghanen eingereist, die eine Aufnahmezusage hatten und auf ihre Einreise geklagt haben.
Unterstützt werden die Afghanen bei der Klage unter anderem durch die NGO „Kabul Luftbrücke“. Die Organisation wurde 2021 nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan gegründet. Sie zeichnete sich zunächst durch auffällige Regierungsnähe aus. Doch als sie in Konflikt mit deutschen Sicherheitsbehörden geriet, schuf sie sich ein neues Firmenkonstrukt, das offenbar dazu dient, ursprüngliche Verbindungen zu Grünen-Politikern zu verschleiern. Das zeigen exklusive Recherchen von Apollo News (mehr dazu hier).
Der Flug am Donnerstag ist der sechste Aufnahmeflug seit Beginn der schwarz-roten Bundesregierung. Die pakistanische Regierung will ab 2026 auch Afghanen mit einer Aufnahmezusage für Deutschland wieder in ihr Heimatland abschieben. Angesichts dessen überlegt die deutsche Regierung laut dpa, wieder Charterflüge einzusetzen, um die Menschen nach Deutschland zu bringen. Einen Termin für einen Charterflug gebe es aber noch nicht.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











