Sex-Chats und Polit-Intrigen: Österreichs Staats-TV auf Kamikaze-Kurs

vor 3 Monaten

Sex-Chats und Polit-Intrigen: Österreichs Staats-TV auf Kamikaze-Kurs
Bildquelle: Tichys Einblick

Die dramatische Kamikaze-Performance des österreichischen Rundfunks ist wie ein schwerer Autounfall: Niemand will zusehen, doch das Wegsehen fällt schwer. Zu schrill, zu peinlich sind die Details der Vorwürfe gegen den eben verabschiedeten Generaldirektor Roland Weißmann (450.000 Euro Jahresgehalt).

Sieben Jahre alte und nun vor einer weiteren möglichen Amtszeit Weißmanns thematisierte Sex-Chats sowie angeblich von ihm an eine Mitarbeiterin verschickte Fotos liefern ein wesentliches Teilstück des Skandals, der Österreichs größtes Medienunternehmen erschüttert.

Ein Wiener Wochenblatt brachte dazu nun Details aus den WhatsApp-Texten und zu den vom Ex-Generaldirektor verschickten Bildern – es sind Details, die eigentlich niemand wissen wollte. Die Zielsetzung ist aber klar: Der unter Druck zweier Aufsichtsräte zurückgetretene ORF-Boss soll keine Chance haben, bei einem Verfahren vor dem Arbeitsgericht in Wien wieder zu seinem Job zu kommen.

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