Für Thüringens Ministerpräsidenten Mario Voigt geht es am heutigen Mittwoch um alles: Die größte Oppositionspartei, die AfD, hat ein konstruktives Misstrauensvotum eingebracht, das ab 14 Uhr beraten wird. Dabei geht es um die Entscheidung der TU Chemnitz von vergangener Woche, dem CDU-Politiker aufgrund von Plagiaten in seiner Dissertation den Doktortitel zu entziehen.
Bereits direkt nach Bekanntwerden der Entscheidung forderte Oppositionsführer Björn Höcke den Rücktritt Voigts – einen so offensichtlich notwendigen Rücktritt habe es in der Geschichte des Freistaats Thüringen nicht gegeben, so der AfD-Politiker. Nun kommt es im Landtag zum Showdown zwischen ihm und Voigt (mehr dazu hier).
Im Rahmen des konstruktiven Misstrauensvotums hat die AfD Höcke als Gegenkandidaten zu Voigt aufgestellt – auf dem Stimmzettel, den die Abgeordneten erhalten und im Geheimen ausfüllen werden, wird nur Höcke stehen. Erreicht der AfD-Politiker eine Mehrheit unter den Mitgliedern des Landtags, wäre Voigt abgewählt und der AfD-Landeschef Ministerpräsident. Scheitert Höcke, würde Voigt automatisch das Vertrauen ausgesprochen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











