Das Zweite Deutsche Staatsfernsehen hatte gestern in einem eindrucksvollen Kniefall Angela Merkel gefragt, nicht nach ihrem Zerstörungswerk, nicht nach den vier Sargnägeln, die sie für Deutschland eingeschlagen hatte, nicht nach der Energiewende, nicht nach der sogenannten Euro-Rettung, nicht nach der Turbomigration in die deutschen Sozialsysteme, nicht nach dem damit verbundenen Leid, das sie über Deutschland gebracht hat, auch nicht nach der Spaltung Deutschlands in der Pandemie und nach der Einführung der Pandemie-Diktatur, die bis heute wirkt. Marietta Slomka, die so sehr Journalist ist wie Dunja Hayali oder Elmar Theveßen, verzichtete auf jede kritische Fragestellung, keinesfalls wollte sie eine „Kanzlerbilanz: Was war gut, was war schlecht, was war ganz schlecht?“, sondern sie wollte mit Merkel, wie sie agrammatisch formulierte „über Befindlichkeiten deutsch- deutsche (sic!) reden und Ihren Blick auf die deutsche Einheit als Ostdeutsche“.
Wenn Merkel sich auf das Grundgesetz beruft, wird klar, dass sie das Grundgesetz nie wirklich verstanden hat. Wenn sie ihre Autohagiographie „Freiheit“ nennt, versucht sie nur den Wert für sich zu reklamieren, den sie am meisten verachtet, nämlich die Freiheit. Ihre Vorstellung vom Regieren ist nicht demokratisch, sondern bürokratisch. Dreist ist es, wenn ausgerechnet Merkel die AfD eine „menschenverachtende Partei“ nennt, sie, die sich zum Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz und zu den Opfern und ihren Angehörigen mit einer Kaltschnäuzigkeit verhielt, die man auch als menschenverachtend empfinden kann. Nicht Mitleid mit den Opfern bewegte Merkel, als sie von dem Terroranschlag erfuhr, sondern, dass ein „Flüchtling“ der Täter war, denn: „Dies wäre besonders widerwärtig gegenüber den vielen, vielen Deutschen, die tagtäglich in der Flüchtlingshilfe engagiert sind.“
In zwei Punkten hatte Merkel Recht. Erstens, wenn sie im Interview kritisierte, dass Macron zur Feier der Deutschen Einheit sprach und niemand aus dem Osten, aus Ostdeutschland, aus Osteuropa etwa. Das stimmt, denn es hätte Deutschland und der Feier der Einheit gut angestanden, wenn man als Redner Viktor Orbán eingeladen hätte, denn einerseits gehörte der junge Orbán damals zur Opposition in Ungarn und andererseits zerriss der Eiserne Vorhang nicht in Berlin, sondern in Sopron, in Ungarn. Deutschland hat Ungarn viel zu verdanken! Kohl wusste das noch, Merkel nicht.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











