Nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran sowie der Eliminierung des Religionsführers Ali Chamenei haben zahlreiche Menschen in Deutschland und anderen westlichen Staaten für einen politischen Umbruch in Teheran demonstriert. In Berlin, Hamburg, Frankfurt und München versammelten sich gestern Tausende Exil-Iraner und Unterstützer, um gegen das Mullah-Regime zu protestieren. Viele von ihnen sehen in den aktuellen Entwicklungen eine historische Zäsur – und verbinden mit den Militärschlägen die Aussicht auf ein Ende der seit 1979 bestehenden Islamischen Republik.
In Berlin nahmen nach Angaben der Polizei rund 1.600 Menschen an einer Demonstration unter dem Motto „Freiheit für Iran“ teil. Ursprünglich waren 3.000 Teilnehmer angemeldet worden. Die Kundgebung startete am Potsdamer Platz und führte durch das Regierungsviertel bis zum Brandenburger Tor. Die Polizei war mit rund 450 Beamten im Einsatz. Die Versammlung verlief nach Behördenangaben friedlich.
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Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











