Man kann es höflich „Irritationen“ nennen oder einfach nur politischen Irrsinn: Binnen Stunden wirft Kanzler Friedrich Merz (CDU) bei jedem neuen Auftritt Gewissheiten und verlässlich geglaubte Pfeiler seiner eigenen Politik über den Haufen.
Wenige Stunden, bevor er sich auf dem Stuttgarter CDU-Bundesparteitag als Parteichef zur Wiederwahl stellt, beerdigt Merz beim Politischen Aschermittwoch in Trier die Energiewende, zu deren Zielen er sich noch bis vor kurzem bekannt hatte: „Die Energiewende, wenn wir sie jetzt nicht korrigieren, bringt uns um“, so Merz am Mittwochabend vor einigen hundert Zuhörern, die seine Bekenntnisse nicht nur auf der UN-Klimakonferenz in Belém, sondern auch im Bundestag noch gut im Ohr hatten.
Merz heute: „Es ist der falsche Weg, zu glauben, man könnte alles nur mit Licht und mit Sonne und Wind machen.“ Vieles gehe, „aber es geht nicht alles“. Deutschland brauche „grundlastfähige Stromerzeugung“, deshalb würden wieder neue Kraftwerke gebaut.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











