Nach dem knappen Ausgang der Landtagswahl in Baden-Württemberg bringen Unionspolitiker ein Modell ins Gespräch, bei dem sich Grüne und CDU das Amt des Ministerpräsidenten teilen könnten. CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn schlug vor, die fünfjährige Amtszeit aufzuteilen.
Spahn sagte nach einer Sitzung des CDU-Bundesvorstands in Berlin vor Journalisten, angesichts der besonderen Kräfteverhältnisse im Landtag könne auch eine Rotation im Amt des Regierungschefs ein mögliches Modell sein, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtete.
Hintergrund ist die ungewöhnliche Sitzverteilung nach der Landtagswahl. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis liegen die Grünen mit 30,2 Prozent knapp vor der CDU mit 29,7 Prozent. Beide Parteien kommen jedoch auf jeweils 56 Mandate im Landtag.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











