Da müsse man „erstmal um zwei Ecken denken“, hatte Jens Spahn, als er noch Corona-Gesundheitsminister war, zur Entstehung des R-Werts gesagt, der immer dann besonders stieg, wenn mehr getestet wurde. Eine Binse eigentlich, gar keine besondere Hirnleistung.
Anders bei Miosga am Sonntag Abend. Hier reichen die Ecken nicht mehr aus, um die man denken müsste, um all den absurden Pirouetten zu folgen, die diese Runde dreht. 60 Minuten Grüße aus Absurdistan – egal, worum es geht.
Thema Bundesverfassungsgericht und Wahl der neuen Richter: Als sei es das Normalste der Welt, diskutiert Miosga mit Spahn darüber, dass man Verfassungsrichter nach ihrer Gesinnung auswählt. Danach, wie sie wohl über eine künftige Gesetzesänderung des Abtreibungsparagraphen 218 urteilen würden, wenn es zu einer Klage käme. Mehr noch: Mit der gescheiterten Wahl der SPD-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf hat sich der CDU-Fraktionschef Spahn in Miosgas Augen blamiert. Sie fordert klare Ansagen für den nächsten Wahldurchgang: „Können Sie uns versprechen, dass es klappt?“
ERFURT: Massen-Proteste gegen AfD-Parteitag! Einzelne Krawalle! Weidel hat mehr Macht I WELT STREAM











