In einem Interview mit dem Stern hat der Generalsekretär der SPD, Matthias Miersch, am Dienstag klar Stellung bezogen: Bundeskanzler Olaf Scholz sollte aufgrund seiner bisherigen Leistungen wiedergewählt werden. Miersch lobte Scholz dafür, dass er das Land „sehr besonnen durch stürmische Zeiten“ führe und betonte: „Er verdient es, eine zweite Amtszeit zu bekommen.“
Trotz der aktuellen schlechten Umfragewerte für den Kanzler sieht Miersch diese als „eine Momentaufnahme, die wir jetzt drehen müssen“ und kündigte an, aktiv an der Verbesserung der Situation zu arbeiten. Ein Wechsel zu einem anderen Kanzlerkandidaten komme „überhaupt nicht infrage.“
In einem zuvor geführten Interview mit den Zeitungen der Mediengruppe Bayern kritisierte er die konkurrierenden Ansätze verschiedener Regierungsparteien und forderte ein Ende der „albernen Ränkespiele“. Er erwarte von den Koalitionspartnern, dass sie „konzentriert und lösungsorientiert arbeiten“. Dabei spielt er darauf an, dass Scholz Industrievertreter und Gewerkschaften in das Kanzleramt einlud, während FDP-Chef Christian Lindner beklagte, nicht einbezogen worden zu sein. Er lud daraufhin seinerseits Wirtschaftsvertreter zu einem Gespräch ein.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











