Mitten hinein in die soeben begonnenen CDU/CSU/SPD-Koalitionsverhandlungen legen Migrationspolitiker der SPD einen absurden Katalog an Forderungen zur Zuwanderung vor. Schade, dass die SPD diesen Katalog nicht vor der Wahl vom 23. Februar veröffentlicht hat. Selbst eine nennenswerte Zahl an vormals eingefleischten SPD-Wählern hätte das von der Wahl der SPD abgeschreckt.
Was die SPD-„Migrationspolitiker“ hier fordern, haben sich noch nicht einmal die Migrationseuphoriker der „Grünen“ auf die Fahnen geschrieben. Die nachfolgend genannten SPD-Forderungen, die der WELT seit 12. März vorliegen, lesen sich denn auch wie die Programme der zumeist staatlich üppig alimentierten Asyl-Lobby – von diversen Migrationsräten bis hin zu „Pro Asyl“ sowie den Nutznießern der Zuwanderungsindustrie von Arbeiterwohlfahrt, Paritätischem Wohlfahrtsverband, Anwaltsvereinen über Diakonie bis hin zur Caritas.
Die erste SPD-Forderung lautet: „Wir fordern die Einführung eines Bundesfachkräfte-Programms für jährlich 500.000 Personen, um den demografischen Wandel zu bewältigen und den Fachkräftebedarf zu decken …“ Lassen wir einmal dahingestellt, was „Bundesfachkräfte“ sind: noch mehr Beamte in den Ministerien? Allein die Zahl ist der Irrsinn. Denn es ist keineswegs absehbar, dass diese 500.000 eine halbwegs verwertbare Qualifikation mitbringen bzw. in kurzer Zeit hier in Deutschland erwerben können.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











