SPD will VPN-Dienste einschränken, damit Altersverifikation nicht umgangen werden kann

vor 4 Monaten

SPD will VPN-Dienste einschränken, damit Altersverifikation nicht umgangen werden kann
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Die SPD will VPN-Dienste für die private Nutzung des Internets einschränken. Damit soll sichergestellt werden, dass die geplante Altersgrenze von 14 Jahren für soziale Medien „technisch wirksam“ umgesetzt wird. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf sagte gegenüber der dpa, dass VPN-Dienste nicht dazu missbraucht werden dürften, um Maßnahmen zur Altersverifikation zu umgehen.

VPN steht für „Virtual Private Network“ (englisch für „virtuelles privates Netzwerk“). Dabei wird die Verbindung des Anwenders mit dem Internet umgeleitet, sodass sie für Dritte nicht mehr unmittelbar sichtbar ist. Auch die IP-Adresse des Nutzers wird verborgen. Eine Umleitung über das Ausland ist möglich: Daher wird die Technik oft zur Umgehung von Ländersperren eingesetzt.

Social-Media-Plattformen würden „momentan ein Geschäftsmodell fahren, was eben nicht mit unseren demokratischen Grundsätzen vereinbar ist“, sagte Klüssendorf weiter der dpa. Die Partei hat ein Positionspapier verabschiedet, in dem sie fordert, dass Jugendliche bis 14 Jahre keine sozialen Medien nutzen dürfen.

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