Das Kernkraftwerk Gundremmingen in Bayern wird am Samstag (12 Uhr) in die Luft gejagt. Das ist ein wirtschaftlich nahezu wahnwitzig destruktiver Akt. So wahnwitzig, dass WELT den Vergleich zieht: „Wie die Sprengung der Buddha-Statuen durch die Taliban“.
Nach der Abschaltung der Kraftwerksblöcke B (zum Jahreswechsel 2018) und C (zum Jahreswechsel 2022) sollen nun irreversible Fakten geschaffen werden, indem die beiden Kühltürme gesprengt werden. Während die Sprengung mit angemeldeten Bratwurst- und Bier-Buden und Hunderten Schaulustigen bei einer gewissen Klientel eine Art Volksfest-Stimmung auslöst, ist die Vernichtung dieser Energie-Infrastruktur ein zentraler Beleg für die gescheiterte und jeden spürbar teuren Energiepolitik in Deutschland. Denn das Kernkraftwerk Gundremmingen könnte schon bald wieder Strom liefern. Und zwar günstig, zuverlässig und zudem auch noch CO2-neutral.
Mit der Sprengung dieser Kühltürme wird laut „Welt“ eine „Hochkultur der Ingenieurskunst“ beendet.
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