In Frankfurt am Main trifft eine saftige Erhöhung der sogenannten Sondernutzungsgebühren diesen Winter ein Gewerbe besonders hart: die Weihnachtsbaumverkäufer.
Zum 1. Juli hatte die Stadt Frankfurt (regiert von einer Koalition aus den Ampel-Parteien plus Volt) die Sondernutzungsgebühren für öffentliche Straßen, Gehwege und Plätze erhöht. Zum ersten Mal seit 26 Jahren, aber dafür richtig saftig, die Stadt rechnet mit Mehreinnahmen von zwei Millionen Euro im Jahr. Das traf im Sommer die Außengastronomie, aber auch Einzelhändler mit Auslagen vor ihren Geschäften. Laut Industrie- und Handelskammer teilweise um das Vierfache, gar das Siebenfache.
Waren auf zehn Quadratmeter im öffentlichen Raum auszulegen, kostet nun 1000 Euro jährlich (vorher 250 Euro), ein Absetzcontainer 365 Euro statt 50 Euro im Jahr, ein „Kundenstopper“ – das ist ein Klappschild auf dem Bürgersteig – kostet jetzt 3650 Euro statt 500 Euro im Jahr. Die Außengastronomie muss künftig das Doppelte berappen. Aber anders als etwa ein Spargel-Stand benötigen Weihnachtsbaumverkäufer richtig viel Platz. Und das wird jetzt absurd teuer.
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