Der türkische Nationalspieler Merih Demiral sorgte bei der Fußball-Europameisterschaft mit einer umstrittenen Jubelgeste für Aufsehen. Nach einem Treffer zeigte er den sogenannten Wolfsgruß – ein Handzeichen der rechtsextremen türkischen Ülkücü-Bewegung, auch bekannt als Graue Wölfe. Nun wird dem Fußballer für seine Geste ein Denkmal errichtet.
Während der Europameisterschaft führte Demirals Einsatz des Grußes zu wohl den kontroversesten Momenten während des Turniers. Da sich der Spieler für den Gruß zwei Spiele gesperrt wurde, sahen sich viele Türken dazu genötigt während und vor den Spielen massenhaft den Wolfsgruß zu zeigen.
In Demirals Heimat, der westtürkischen Stadt Bolu, entschied Bürgermeister Tanju Özcan, die Kontroverse auf seine Weise aufzugreifen. Er ließ eine Statue des Fußballers errichten, die den Nationalspieler im Trikot der türkischen Nationalmannschaft zeigt – samt des Wolfsgrußes, der bei der EM für so viel Aufregung gesorgt hatte. Die Enthüllung wurde in einem Video festgehalten, das auf der Plattform X (ehemals Twitter) zu sehen ist. Demiral habe der Errichtung der Statue im Vorfeld zugestimmt, erklärte der Bürgermeister stolz.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











