Die Spitzenkandidatin der Linken bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin 2026, Elif Eralp, fordert die Einrichtung einer Städtepartnerschaft zwischen der Bundeshauptstadt und Ramallah, dem Sitz der Palästinensischen Autonomiebehörde. Dafür würde sie sich nach ihrer Wahl zur Bürgermeisterin einsetzen, sagte sie der dpa.
Zur Begründung führte sie das „so unermessliche Leid“ der Bevölkerung in Gaza und Israel an, das „schreckliche zwei Jahre des Krieges“ gebracht hätten. Daher müsse man nun „beiden Communities in unserer Stadt gerecht werden.“
Bereits im Mai hatte Berlin eine Städtepartnerschaft mit Tel Aviv, dem Sitz der deutschen Botschaft in Israel, aufgenommen. Diese möchte die linke Spitzenkandidatin mit türkischen Wurzeln jedoch nicht abschaffen, sondern ergänzen.
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