Die Kostenbelastung der Unternehmen steigt von Tag zu Tag, ihre Auftragsdecke wird dünner, der Konkurrenzdruck aus dem Ausland härter. Anfang nächsten Jahres geht es mit den Kosten weiter nach oben – und mit der preislichen Wettbewerbsfähigkeit nach unten. Der Grund ist die Klimapolitik der Bundesregierung.
Das ist die Analyse im Wirtschaftsteil der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) über die Klimapolitik Deutschlands. Die NZZ belegt ihren Bericht mit vielen Beispielen.
Anfang 2026 steigt die nationale Steuer auf den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) von derzeit 55 Euro je Tonne CO2 auf 55 bis 65 Euro. Die begrenzt verfügbaren Zertifikate für die Sektoren Gebäude und Verkehr, die den Inhaber zum Ausstoß von CO2 berechtigen, werden dann versteigert. Dabei ist ein gesetzlicher Preiskorridor vorgegeben. Heizen und Autofahren werden teurer. Ein Liter Benzin beziehungsweise Diesel dürfte sich um 3 Cent verteuern. Das Heizen mit einer Gasheizung wird für ein typisches Einfamilienhaus um mehr als 40 Euro im Jahr teurer. Auch die Unternehmen müssen für das Betanken ihres Fuhrparks und das Beheizen ihrer Büros und Werkshallen mehr Geld auf den Tisch legen.
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