Angesichts der anhaltenden Asyl-Einwanderung nach Deutschland wächst der Unmut in der Bevölkerung. Die Kosten für die Unterbringung und Verpflegung der Migranten explodieren in astronomische Höhen. Viele Menschen sehen es nicht mehr ein, vom Staat geschröpft zu werden, während zahlreiche Unternehmen, Vereine und Einzelpersonen vom Zustrom der Migranten unmittelbar profitieren.
NIUS widmet sich in dieser Woche mit zahlreichen Texten dem Themenkomplex „Asylindustrie“. Welche Kosten entstehen hier für den Steuerzahler? Wer sind die Profiteure? Und was meint der Begriff „Asylindustrie“ eigentlich?
Rund 180.000 Personen haben allein von Januar bis September 2024 einen Asylantrag in Deutschland gestellt. Im gesamten Vorjahr waren es 329.120 Migranten aus Nicht-EU-Staaten, die hierzulande Asyl verlangten. All jene Personen wollen versorgt werden, sie brauchen ein Dach über dem Kopf. Der Staat sucht deshalb verzweifelt nach Unterkünften. Neben staatlichen Erstaufnahmeeinrichtungen verlagern Länder und Kommunen die Unterbringung der Migranten häufig an Dritte. Die wiederum verdienen gutes Geld mit den Flüchtlingen. Unternehmer machen mitunter das Geschäft ihres Lebens.
Neben der Unterbringung haben sich auch in anderen Gebieten zahlreiche Dienstleister etabliert, die aus der anhaltenden Migrationskrise einen Gewinn ziehen. Weil die Nachfrage das Angebot drastisch übersteigt, sind die Folgen absehbar. Reihenweise verteilen die Länder öffentliche Aufträge, Landkreise begleichen Rechnungen, ohne sie genauer zu prüfen. Über die vergangenen Jahre bildete sich eine bürokratisch ausufernde Asylindustrie aus staatlich finanzierten Hoteliers, Vermietern, Betreiberfirmen, Sozialverbänden, Anwälten und Pro-Asyl-Vereinen, die sich ihre Leistungen fürstlich entlohnen lassen.
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