Strack-Zimmermann zählt Dürr an – doch der will nicht zurücktreten

vor 4 Monaten

Strack-Zimmermann zählt Dürr an – doch der will nicht zurücktreten
Bildquelle: Apollo News

FDP-Chef Christian Dürr hat nach der Wahlniederlage ausgeschlossen, persönliche Konsequenzen zu ziehen. Trotz des blassen Profils der Bundespartei will der Vorsitzende nicht zurücktreten. „Die FDP muss sich erneuern“, sagt er nach einer Sitzung des Parteipräsidiums in Berlin. Das werde ein langer, steiniger Weg. Dies wolle ‌er unterstützen und ⁠nicht ‌zurücktreten, ​so Dürr. ⁠Auch Generalsekretärin Nicole Büttner werde ihre Arbeit fortsetzen, erklärte der Parteichef.

Die FDP ​müsse für eine andere Politik ‌und ​radikale Reformen stehen, so Dürr, der für seine Partei den Begriff „Radikale Mitte“ zu prägen versucht hatte. Denn andere würden es nicht ‌tun. „Wir sind als FDP noch nicht an dem Punkt, wo wir wieder erfolgreich Wahlen bestreiten können“, räumt er ein.

Die beiden Top-Köpfe der FDP wollen dennoch im Amt bleiben – dabei haben sie es bisher versäumt, den Freien Demokraten ein neues oder überhaupt irgendein Gesicht zu geben. In der Partei regt sich mittlerweile auch offen Widerstand gegen diese Führung. Die Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat den Parteichef bereits angezählt.

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