Stromausfall in Berlin: 45.000 Haushalte betroffen – Verdacht auf Brandstiftung

vor 6 Monaten

Stromausfall in Berlin: 45.000 Haushalte betroffen – Verdacht auf Brandstiftung
Bildquelle: Apollo News

Seit Samstagmorgen sind im Südwesten Berlins rund 45.400 Haushalte und 2.200 Gewerbekunden von einem Stromausfall betroffen. Grund dafür ist der Brand an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal, der mehrere Kabel beschädigte. Wie Stromnetz Berlin mitteilte, ist der Brand bereits gelöscht. Die Reparaturarbeiten laufen noch. Wann es wieder Strom in den Stadtteilen Wannsee, Nikolassee, Zehlendorf und Lichterfelde West gibt, ist noch unklar.

Zuerst rechnete Stromnetz Berlin damit, dass der Ausfall gegen 18:30 Uhr behoben sein könnte. Nun wird jedoch kein Zeitpunkt mehr genannt. Aktuell ermitteln 160 Polizisten vor Ort wegen des Verdachts der Brandstiftung. Die Polizei wies auf X darauf hin, dass der Notruf durch den Stromausfall eingeschränkt sein kann und Personen sich deshalb an Polizisten vor Ort wenden oder zur nächstgelegenen Polizeiwache gehen sollen.

„Wer die Möglichkeit hat, woanders zu sein heute, wo es warm ist und wo der Strom fließt, sollte die Möglichkeit nutzen“, sagte ein Sprecher von Stromnetz Berlin laut RBB. Im September kam es zu einem ähnlich großen Stromausfall im Südosten Berlins, in Treptow-Köpenick. Damals hatten rund 43.000 Haushalte bis zu drei Tage lang keinen Strom. Auch 3.000 Firmen und zwei Altersheime waren betroffen. Es war ein Brandanschlag auf zwei Hochspannungsmasten verübt worden.

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