Der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW hat die Bevölkerung in Baden-Württemberg zu Sparmaßnahmen aufgerufen. Am Freitag zwischen 8 und 11 Uhr sollten die Baden-Württemberger möglichst wenig Strom verbrauchen. Der Grund: Die Stromleitungen aus dem Norden sind überlastet, und es müssen große Mengen Strom aus konventionellen Kraftwerken und dem Ausland herangeschafft werden, um das Netz zu stabilisieren.
Zwischen 8 und 11 Uhr appelliert der Netzbetreiber TransnetBW an alle Bürger, auf energieintensive Geräte zu verzichten. Dazu gehören Waschmaschinen, Geschirrspüler, Herde und Elektroheizungen. Auch das Laden von Elektrofahrzeugen sollte vermieden werden.
„Durch deine Mithilfe können die hohen Kosten dieser Maßnahmen für die Allgemeinheit gesenkt und CO2-Emissionen eingespart werden“, zitiert die Bild-Zeitung aus der Mitteilung von TransnetBW. Der Netzbetreiber teilt mit, dass zwar keine Stromabschaltungen zu befürchten seien, das Unternehmen jedoch „mehr als gewöhnlich“ tun müsse, um die Netzstabilität zu gewährleisten.
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