Die Migration nach Deutschland steigert die Kriminalitätsrate nicht. Zu diesem Schluss kommen Forscher in einer Studie des deutschen ifo-Instituts. Zwar sind Ausländer unter den in der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) aufgeführten Tatverdächtigen überrepräsentiert – das sei aber nicht auf ihre Demografie, sondern auf regionale Effekte zurückzuführen, meinen die Forscher.
Demnach seien Wohnort sowie die dort bereits vorherrschende Kriminalität entscheidend für die Bereitschaft einer Person, gegen das Gesetz zu verstoßen. Dass Ausländer dennoch in der PKS überrepräsentiert sind, liegt an den Regionen, in denen nicht-deutsche Tatverdächtige leben: Hier sei generell die Kriminalitätsbereitschaft erhöht, eben auch unter Einheimischen.
„Da Ausländer häufiger in kriminalitätsbelasteten Gebieten wohnen, ergibt sich ein statistischer Zusammenhang zwischen ihrem Anteil und der lokalen Kriminalitätsrate“, urteilen die Forscher, schlüsseln an dieser Stelle aber nicht auf, welche Regionen damit genau gemeint sind. Das ist aber entscheidend, weil manche Regionen, beispielsweise das Ruhrgebiet, Berlin oder Hamburg, seit Jahrzehnten als prädestinierte Zuzugsorte von Ausländern gelten.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











