Am Sonntagabend rückte in Remscheid eine Spezialeinheit der Polizei zu einem groß angelegten Einsatz aus. Ziel war ein unscheinbares Mehrfamilienhaus mit angeschlossener Autowerkstatt – offenbar das Zentrum eines europaweiten Waffenhandels. Kurz nach 18 Uhr stürmten Beamte des SEK das Gebäude, setzten Blendgranaten ein und verschafften sich Zugang zu mehreren Räumen, berichtet die Bild.
Zeitgleich kontrollierten weitere Einsatzkräfte ein Fahrzeug an einer nahegelegenen Autobahnausfahrt. Nach Informationen aus Ermittlerkreisen war der Wagen von der polnischen Grenze bis nach Nordrhein-Westfalen verfolgt worden. Am Steuer saß der Besitzer der betroffenen Werkstatt, der mutmaßlich zu einem geplanten Waffengeschäft unterwegs war.
Mit Unterstützung von Europol durchkämmten die Ermittler anschließend das Gelände. Zwischen Werkzeugen, Ersatzteilen und Akten tauchten Datenträger, Handys und SIM-Karten auf – und schließlich Waffen. In einem verborgenen Raum, den die Beamten erst nach dem Aufsägen einer Wandöffnung erreichten, stießen sie auf ein Arsenal von außergewöhnlichem Ausmaß: Hunderte Sturmgewehre, Maschinenpistolen und Pistolen lagen dort sorgfältig gestapelt.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











