Baschar al-Assad heißt der Mann. Sein Vater Hafiz al-Assad war Offizier der syrischen Luftwaffe. Er unterstützte einen Militärputsch, in dessen Folge er im Jahr 1971 zum Präsidenten (genauer: Diktator) seines Landes aufstieg, das er bis zu seinem Tod im Jahr 2000 mit eiserner Hand regierte.
Sohn Baschar erbte den Job an der Staatsspitze und stieg ins Familiengeschäft ein. Er kopierte zwar die – sagen wir mal: rustikalen Methoden seines Vaters, konnte aber weder sein Land noch seine Herrschaft stabilisieren. Im Jahr 2011 begann ein Bürgerkrieg, den Assad schließlich verlor und 2024 abdanken musste.
Doch anders als etwa eine Million seiner Landsleute floh der Mann nicht nach Deutschland, sondern nach Moskau. Dort, das hat der „Guardian“ jetzt herausgefunden, will er demnächst wieder seinem erlernten Beruf nachgehen: Assad, schreibt die Zeitung, lerne Russisch und wolle wieder als Augenarzt praktizieren.
Da ist er also, der syrische Facharzt.
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