Aktuell versetzt der frei herumlaufende syrische Intensivstraftäter Mayas Al M. das thüringische Gera in Angst. „Seit 2022 waren oder sind bei uns 21 Ermittlungsverfahren gegen den Mann anhängig“, berichtet der Oberstaatsanwalt Jürgen Boße gegenüber FOCUS online am Dienstag. Bei den dem 21-Jährigen angelasteten Taten handele es sich um „diverse Körperverletzungs- und Eigentumsdelikte sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz“, so der Oberstaatsanwalt.
Wie aus der Strafakte des Intensivstraftäters, die dem Nachrichtenportal vorliegt, hervorgeht, kam es im Jahr 2022 erstmals zu einem Eintrag wegen des Vorwurfs des „unerlaubten Aufenthalts“ gegen den Syrer. Der aktuelle Aufenthaltsstatus sei nicht bekannt. Auf diesen Eintrag folgten in den darauffolgenden Jahren zahlreiche weitere Delikte, die dem Syrer angelastet werden. Aus der Liste der Delikte sticht insbesondere die Vielzahl an Körperverletzungsdelikten hervor.
So kam es unter anderem im April 2025 zur gemeinschaftlichen Körperverletzung durch den Syrer zusammen mit weiteren Jugendlichen an einer Bahnhaltestelle. Im vergangenen September soll der 21-Jährige eine Wasserflasche durch das Fenster eines Autos geworfen und eine Person so am Kopf verletzt haben. Im März 2025 soll Mayas Al M. einem Libyer die Brieftasche entwendet und seinem Opfer mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











