Der Straßenkarneval in Nordrhein-Westfalen steht unter massivem finanziellem und organisatorischem Druck. Sicherheitsbehörden sprechen von einer „abstrakt hohen“ Gefährdungslage bei Umzügen wie am heutigen Rosenmontag. Für die Städte und Karnevalsvereine bedeutet das vor allem eines: deutlich höhere Sicherheitsauflagen – und deutlich höhere Kosten. Betonbarrieren an Zufahrten, schwere Fahrzeuge als Sperren, Glas- und Waffenverbotszonen, Zugangskontrollen und Tausende zusätzliche Einsatzkräfte gehören inzwischen zum Standard.
Wie stark der Aufwand inzwischen gewachsen ist, zeigt Köln. Die Kölner Lokalredaktion von t-online berichtet, dass mehr als 5.000 Einsatzkräfte für den diesjährigen Straßenkarneval eingeplant sind – darunter rund 1.500 Polizisten, 2.600 private Sicherheitskräfte sowie mehrere hundert Kräfte von Ordnungsamt, Feuerwehr und Rettungsdienst. Glas- und Waffenverbotszonen sowie abgesperrte Feierbereiche gehören erneut zum Konzept.
Auch Düsseldorf setzt wieder auf eine „scherbenfreie Altstadt“. Die Stadt veröffentlichte eine entsprechende Allgemeinverfügung für Altweiber, Karnevalssonntag und Rosenmontag. Glasbehälter sind im Kernbereich verboten, Zugangspunkte werden kontrolliert.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











