Trotz heftiger Antisemitismus-Vorwürfe: Sonderberichterstatterin Albanese darf nochmal drei Jahre im Auftrag der UN gegen Israel hetzen

vor etwa 1 Jahr

Trotz heftiger Antisemitismus-Vorwürfe: Sonderberichterstatterin Albanese darf nochmal drei Jahre im Auftrag der UN gegen Israel hetzen
Bildquelle: NiUS

Der sogenannte UN-Menschenrechtsrat hat die Antisemitismusvorwürfe gegen Francesca Albanese entgegen den eigenen Statuten ignoriert und das Mandat der UN-Sonderberichterstatterin für die Palästinensergebiete um weitere drei Jahre verlängert.

Francesca Albanese, die schon 2014 gegen die „jüdische Lobby“ agitierte, welche die USA „unterjocht“ habe, und sich über den „Schuldkult“ ereiferte, der Europa hindere, Israelkritik zu üben, geriet in Deutschland zuletzt in die Schlagzeilen, als Veranstaltungen mit ihr an der Freien Universität Berlin und an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität abgesagt wurden.

Der Menschenrechtsrat (UNHRC) mit Sitz in Genf, dem 47 Länder angehören, ist für seine israelfeindliche Agenda berüchtigt. Das Gremium schont Diktaturen, während die einzige Demokratie im Nahen Osten, Israel, regelmäßig an den Pranger gestellt wird: Israel ist das einzige Land mit einem festen Tagesordnungspunkt (Item 7) und wird bei jeder Sitzung angeprangert. So ist der jüdische Staat schon in mehr als 100 Resolutionen verurteilt worden, mehr als alle Schurkenstaaten wie der Iran, Kuba, Nordkorea und Venezuela zusammen, wie diese Grafik von Statista zeigt:

Israel zu verurteilen, ist der kleinste gemeinsame Nenner, auf den man sich in der UNO einigen kann.

Für die obsessive Beschäftigung mit Israel und seine regelmäßige Verurteilung sind die Vereinten Nationen seit Jahrzehnten bekannt. Der ehemalige israelische Außenminister Abba Eban charakterisierte die UNO einst so: „Wenn Algerien in einem Resolutionsentwurf erklären würde, dass die Erde eine Scheibe ist und Israel sie dazu gemacht hat, dann würde diese Resolution mit 164 zu 13 Stimmen bei 26 Enthaltungen angenommen werden“.

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