Kurz vor der Amtseinführung des designierten US-Präsidenten Donald Trump scheint sich ein Deal über eine Waffenruhe im Gazastreifen sowie die Freilassung von in Hamas-Gewalt befindlichen Geiseln abzuzeichnen. Aus Washington heißt es, dass die Gespräche bereits weit gediehen sind: „Wir stehen kurz vor einer Einigung und sie kann noch diese Woche zustande kommen“, erklärte Jake Sullivan, der Sicherheitsberater des scheidenden US-Präsidenten Joe Biden.
Berichten des US-Senders CNN zufolge sollen am Dienstag in Katars Hauptstadt Doha noch verbliebene Streitpunkte geklärt werden. US-Außenminister Antony Blinken wiederum plane, so die US-Nachrichtenseite Axios, im Laufe des Tages in Washington einen umfassenden Wiederaufbau- und Verwaltungsplan für das nach Kriegsende großteils zerstörte Küstengebiet vorzustellen.
Auch Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu will örtlichen Medien zufolge ebenfalls am Dienstag Angehörige der Geiseln treffen. Diese äußerten sich verhalten optimistisch: „Die Berichte, die auf eine mögliche Einigung über die Freilassung unserer Angehörigen hindeuten, sind ein Hoffnungsschimmer, aber wir bleiben vorsichtig“, so das Forum der Geiselfamilien.
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