Anlass dieser Initiative des US-Präsidenten sind die extremen winterlichen Temperaturen und die dramatische Lage der zivilen Infrastruktur in der Ukraine. Seit Wochen leidet Kiew – 2,5 Millionen Einwohner vor Beginn des Krieges – unter massiven Stromausfällen durch gezielte Angriffe auf Energieanlagen. In vielen Stadtteilen bleiben Wohnungen unbeheizt, während die Temperaturen bis zu Minus 13 Grad erreichen.
In dieser Situation, so Trump, habe er persönlich bei Putin interveniert. Während einer Kabinettssitzung sagte der US-Präsident, er habe den russischen Staatschef gebeten, angesichts der außergewöhnlichen Kälte von weiteren Angriffen abzusehen. Wladimir Putin habe dem Wunsch zugestimmt. Eine öffentliche Bestätigung aus Moskau steht allerdings weiterhin aus.
In der Ukraine wurde die Ankündigung positiv aufgenommen – Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, sein Land rechne nun mit der Umsetzung der angekündigten Maßnahmen. Stromversorgung sei überlebenswichtig, betonte er, insbesondere im Winter. Die Unterstützung internationaler Partner beim Schutz der Zivilbevölkerung sei von zentraler Bedeutung. Gespräche über die temporäre Deeskalation seien auch bei jüngsten Verhandlungen im Nahen Osten thematisiert worden. Und humanitäre Schritte dieser Art könnten echte Fortschritte auf dem Weg zu einem Kriegsende ermöglichen, hieß es aus Kiew.
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