Während eines Besuches des südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa im Weißen Haus in Washington zeigte US-Präsident Donald Trump auf einem Video Szenen aus Südafrika. Die zeigten den Oppositionsführer Julius Malema, wie er auf einer Parteiveranstaltung Kampflieder anstimmt: Tötet alle Weißen!
Trump warf Südafrika im Oval-Office „Genozid an weißen Farmern“ und „rassistische Enteignung“ vor. Er sprach das Thema direkt an, das Medien jahrelang vertuscht haben. Trump ließ bei laufenden Kameras das Licht dimmen und präsentierte das vorbereitete Video mit Bildern getöteter weißer Farmer – darunter auch Aufnahmen von Oppositionsführer Julius Malema, der „Kill the Boer“ skandiert.
Trump hatte US-Hilfen eingefroren, weißen Südafrikanern Asyl angeboten und sprach von „staatlich unterstützter rassistischer Diskriminierung“. Er wolle die Hilfsgelder nach Südafrika solange kürzen, wie Weiße drangsaliert werden. Trump kritisierte das von Ramaphosa Ende des vergangenen Jahres unterzeichnete Landgesetz. Das erlaubt der Regierung die Enteignung von Privateigentum, wenn dies im öffentlichen Interesse liege. Wenn das Land aufgegeben wurde oder Land in staatlicher Hand nicht genutzt werde, könne es ohne Entschädigung enteignet werden.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











