Die Regierung unter Donald Trump ordnete an, dass alle Flüchtlinge, die während Joe Bidens Amtszeit in die USA einreisten, erneut überprüft werden sollen. Das geht aus einem entsprechenden Memo hervor, das auf den 21. November datiert ist, wie AP News berichtet. Demnach soll die US-Einwanderungsbehörde (USCIS) mit der erneuten Überprüfung beauftragt werden und sicherstellen, dass von den Flüchtlingen keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder die nationale Sicherheit ausgeht.
Zwischen dem 20. Januar 2021 und dem 20. Februar 2025 reisten rund 235.000 Flüchtlinge in die USA ein, nachdem sie ein Aufnahmeverfahren mit einer Sicherheitsüberprüfung durchlaufen hatten, wie CNN berichtet. Der Leiter der Einwanderungsbehörde ist jedoch der Ansicht, dass unter Biden „Zweckmäßigkeit“ und „Quantität“ Vorrang vor „detaillierter Überprüfung und Durchsicht“ hätten, wie es in dem Memo heißt, das AP News vorliegt. Außerdem solle es eine Liste von Menschen geben, die innerhalb von drei Monaten überprüft werden sollen.
Des Weiteren wird die Genehmigung von Greencards für Flüchtlinge ausgesetzt. Auch Migranten, die bereits eine Greencard bekommen haben, sollen erneut überprüft werden. Wenn Migranten als Flüchtlinge in die USA kommen, müssen sie nach einem Jahr eine Greencard beantragen, eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis, die es ihnen gestattet, überall in den USA zu leben und zu arbeiten. Fünf Jahre nach Erhalt der Greencard können sie die Staatsbürgerschaft beantragen.
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